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Die Bedeutung der Pubertät für Jugendliche verschiedener Kulturen


Karina Weichold unter Mitarbeit von Nadja Richter, Andrea Schlesier-Michel, Pelle Bernhold

puberty

Die Pubertät ist ein universelles Merkmal und ein Meilenstein der Adoleszenz und bezieht sich auf die umfassende biologische Umgestaltung des Menschen mit dem Ziel der körperlichen bzw. sexuellen Geschlechtsreife. Die Pubertät hat soziale und psychologische Konsequenzen bei Jungen und Mädchen, die je nach kulturellem Kontext variieren können. Ziel der aktuellen Pilotstudie ist es, Jungen und Mädchen in der Pubertät in Ländern verschiedener Erdteile zu befragen. Dafür werden quantitative und qualitative Methoden eingesetzt, die sich auf Datenerhebungen zur eigenen Reflektion der Pubertät und den damit zusammenhängenden körperlichen Veränderungen, sowie Reaktionen aus dem sozialen Umfeld zu körperlichen Veränderungen beziehen. Darüber hinaus werden auch kulturtypische Riten im Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter im jeweiligen kulturellen Kontext erkundet. Ziel ist es, Unterschiede in der Bedeutung der Pubertät in verschiedenen kulturellen Kontexten näher zu explorieren und Mechanismen zu identifizieren, die zur Entwicklung von Fehlanpassung und positiven Entwicklungsergebnissen in diesem Lebensabschnitt führen.

Weichold, K., & Silbereisen, R. K. (2008). Pubertät und psychosoziale Anpassung. In R. K. Silbereisen & M. Hasselhorn (Eds.), Enzyklopädie Psychologie, Serie V (Entwicklung) Band 5 Entwicklungspsychologie des Jugendalters (S. 3-53). Göttingen: Hogrefe.



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