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12-Jahres Follow-up des Programms IPSY


Karina Weichold & Anja Blumenthal

IPSY (Information + psychosoziale Kompetenz = Schutz) ist ein suchtpräventives Lebenskompetenzenprogramm, das in Schulen durchgeführt wird, um allgemeine Lebenskompetenzen zu fördern und den Missbrauch von psychoaktiven Substanzen im Jugendalter weniger wahrscheinlich zu machen. Dieses Interventionsprogramm ist an der Universität Jena in einem über 10-jährigen Forschungsprogramm evaluiert worden, dazu auch durch andere wissenschaftliche Teams in Österreich und Italien. Dabei hatte sich das Programm sehr positiv bewährt (mehr Informationen unter IPSY). 2015 soll die Thüringer Stichprobe zur Evaluation des Interventionsprogramms 12 Jahre nach Studienbeginn erneut kontaktiert werden (8. Erhebungswelle). Schon im 10-Jahres Follow-up vor zwei Jahren beobachteten wir langfristige suchtpräventive und entwicklungsfördernde Effekte bis ins frühe Erwachsenenalter, die wir im 12-Jahres Follow-up weiter validieren und Daten anhand diagnostischer Kriterien für substanzbezogene Störungen erheben und zwischen Versuchs- und Kontrollgruppe vergleichen wollen.

Weichold, K., & Silbereisen, R. K. (2014). Suchtprävention in der Schule. IPSY - Ein Lebenskompetenzenprogramm für die Klassenstufen 5 bis 7. Göttingen: Hogrefe.

 

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