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Bundesweite Implementierung des Präventionsprogramms IPSY

Projektlaufzeit: 2018-2022
Leitung: apl. Prof. Dr. Karina Weichold
Mitarbeiter: Dr. Anja Blumenthal
Finanzierung: Techniker Krankenkasse

IPSY (Information + Psychosoziale Kompetenz = Schutz) ist ein schulbasiertes, universelles, primärpräventives Lebenskompetenzprogramm gegen den Missbrauch psychoaktiver Substanzen.

Das IPSY Programm besteht aus drei Teilen für die Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 (11. - 13. Lebensjahr), wobei in Klassenstufe 5 (Basisprogramm) der Fokus auf der Vermittlung allgemeiner intra- und interpersonaler Lebenskompetenzen liegt. In den beiden folgenden Programmteilen (Auffrischungssitzungen, sog. "booster sessions", in Klasse 6 und 7) steht neben der Wiederholung das Anwenden und Üben in Situationen im Mittelpunkt. IPSY wird durch Pädagogen basierend auf einem detaillierten Manual in der Schule vermittelt.

In den letzten 13 Jahren wurde IPSY im Rahmen eines umfassenden Forschungsprogramms an der Universität Jena entwickelt, implementiert und seine kurz- und langfristige Wirksamkeit belegt (siehe Weichold & Silbereisen, 2014). Das Programm wurde von 2015 bis 2018 systematisch in Thüringen verbreitet. Insgesamt wurden dabei rund 250 Pädagogen aus ca. 140 Schulen im Rahmen von Trainings befähigt, das IPSY Programm durchzuführen, sie erhielten alle dazu notwendigen Materialien kostenfrei und konnten Supervisionsangebote annehmen.

Ziel des aktuellen Projekts ist es, das IPSY Programm auch Schulen außerhalb Thüringens zur Verfügung stellen zu können und seine Implementierung unterstützend zu begleiten.

Ab 1. März 2018 werden kontinuierlich Trainingsworkshops in allen Bundesländern für Lehrer, Sozialarbeiter und andere Pädagogen vor Ort angeboten.

Wenn Sie Interesse an der Umsetzung von IPSY an Ihrer Schule haben, können Sie sich direkt bei apl. Prof. Dr. Karina Weichold melden, oder unsere IPSY-Homepage besuchen.