Readspeaker Menü

Mobilität und Identität

Andreas Beelmann, Thomas Kessler, Franz J. Neyer, Peter Noack, Klaus Rothermund, Elisabeth Schubach, Melanie Steffens & Julia Zimmermann


Raumzeitliche Mobilität - die ständige oder zeitlich befristete, selbstgewählte oder erzwungene Veränderung des Wohnorts - zählt zu den zentralen Herausforderungen und Chancen für die individuelle Lebensgestaltung im 21. Jahrhundert. Mobilitätserfahrungen können die Identität eines Menschen bereichern, aber auch in Frage stellen. Gleichzeitig kann die Identität eines Menschen ausschlaggebend dafür sein, ob überhaupt Mobilitätsentscheidungen gefällt werden. Bislang wurden die (psychologischen) Bedingungen und Implikationen raumzeitlicher Mobilität für Individuen und Gesellschaft jedoch kaum erforscht. Mit dem Projekt soll die Grundlage für ein Forschungsprogramm gelegt werden, in dem erstmals Mobilität systematisch aus entwicklungs-, persönlichkeits- und sozialpsychologischer Perspektive untersucht wird. Das Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) gefördert; beteiligt sind Lehrstühle der Jenaer Psychologie mit vorwiegend entwicklungs- (Prof. Dr. Andreas Beelmann, Prof. Dr. Peter Noack, Prof. Dr. Klaus Rothermund), persönlichkeits- (Prof. Dr. Franz J. Neyer) sowie sozialpsychologischer Ausrichtung (Prof. Dr. Thomas Kessler, Prof. Dr. Melanie Steffens).


Publikationen

Schubach, E., Zimmermann, J., Noack, P., & Neyer, F. J. (2016). Me, Myself, and Mobility: The Relevance of Region for Young Adults' Identity Development. European Journal of Personality, 30, 189-200. doi: 10.1002/per.2048